Die Bloggerin

Ich liebe es, die „About me“-Page von anderen Bloggern zu durchstöbern. Die meisten wirken so locker daher geschrieben und trotzdem gut durchdacht. Aber wenn man dann mal selbst eine schreiben muss…

Die Personalien


Fangen wir also mal mit den üblichen Personalien an: Sandra – einfach Sandra, kein weiterer Vorname – Heinrich, am 08.08.1989 in Bonn geboren, braune Haare, braune Augen, 1,57 Meter groß/klein. Mein Herz gehört demnach dem wunderschönen Rheinland. Aufgewachsen bin ich allerdings in einer kleinen Gemeinde im nördlichen Rheinland-Pfalz in einer sechsköpfigen Patchwork-Familie und kann mich somit als echtes „Dorfkind“ bezeichnen. Äpfel klauen, auf Bäume klettern, Kühe melken und  im Sommer im Freien zelten – alles schon dagewesen.

Die Berufswahl


Als kleines Mädchen wollte ich immer Tierärztin werden, bis ich festgestellt habe, dass ich kein Blut sehen kann (ging es uns nicht allen so?). Letztlich wurde ich dann Sozialversicherungsfachangestellte im Bereich allgemeine Krankenversicherung. Mal abgesehen davon, dass es kein Formular gibt, in das diese Berufsbezeichnung hinein passt, macht der Job im Gesundheitswesen aber wirklich Spaß. So sehr, dass ich inzwischen ein staatlich anerkanntes Studium zur Krankenkassenfachwirtin absolviert habe.

Der Wohnort


Gelernt habe ich in Bonn, arbeite aber inzwischen in unserer Landeshauptstadt Düsseldorf. Deshalb habe ich im August 2015 auch den Umzug in die Landeshauptstadt angetreten. Vom Dorf zur Kleinstadt in die Großstadt – ich höre mich noch sagen „Ich werde niemals in eine Großstadt ziehen“. Heute möchte ich die Vorzüge des Stadtlebens aber kaum mehr missen. Zugegeben, wir wohnen aber auch am Stadtrand, direkt am Ellerforst, in einem der kleinsten Stadtteile, direkt im Grünen. Also fast wie auf einem Dorf.

Die Wohngemeinschaft


Wenn ich von „wir“ rede, dann spreche ich von mir und meinem besten Freund und Mitbewohner Nick. Mit diesem teile ich nun schon seit 2012 meinen Lebensraum – erst im gemeinsamen, nun in getrennten Schlafzimmern. Wir waren einige Jahre ein Paar, der Alltag hat uns eingeholt und wir haben uns einfach „entliebt“. Unsere Beziehung glich mehr einer guten Freundschaft, also zogen wir einen Strich darunter und entschieden uns, Freunde zu bleiben. Ich sehe die Fragezeichen in euren Gesichtern – es funktioniert wirklich! Und es war gar nicht so schlimm, einen Partner zu verlieren, wenn man stattdessen einen Seelenverwandten gewinnt.

In unserer etwas anderen WG leben auch noch zwei Katzen, vier Degus, ein Hamster, ein Hund und eine Handvoll Wollmäuse. Ich bin zwar keine Tierärztin geworden, aber eben eine Tierliebhaberin und es gibt kaum etwas schöneres, als die vielen kleinen Vierbeiner, die sich freuen, wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt (um ihnen endlich eine Dose zu öffnen oder Körner ins Nager-Terrarium zu werfen).

Die Freizeitgestaltung


Neben den vielen Tieren gilt meine Leidenschaft dem Tanz! Ich habe bereits viele Jahre in Tanzgruppen und -schulen verbracht und von Ballet über Hip Hop und „Video Clip Dancing“ fast alles einmal ausprobiert. Momentan bin ich Teil der Modern-Gruppe „Boston Jazzomanics“ beim Boston Club e.V. in Düsseldorf. Daneben choreografiere ich Tänze für die Musical-Showgruppe DANGO (und kümmere mich während der Auftritte um die Lichttechnik) und helfen auch beim Nähen der Kostüme.

Wenn ich dann noch Zeit finde, bin ich als Tupperfee unterwegs, um Plastikschüsseln auf Partys unter die Leute zu bringen. Zugegeben, steckt da auch eine kleine Tuppersammelleidenschaft dahinter und – die Liebe zum Kochen! Es gibt für mich kaum etwas entspannenderes, als ein gutes Essen zuzubereiten. Nur Kaffee und ein ausgiebiges Bad stehen auf der Liste weiter oben.

Der Charakter


Ich bin eine Genießerin. Ich bemühe mich, so gut es geht, jeden Moment meines Lebens auszukosten und zu genießen. Das ganze ist gewürzt mit einer ordentlichen Prise Optimismus. Mein Ausbilder hat immer gesagt: „Das Leben ist einfach zu kurz, um über alles zu meckern“ – er hat mich überzeugt. Zugegeben, es gibt auch mal schlechte Tage, aber für gewöhnlich bin ich eine lebensfrohe Frau, die versucht, ihren Alltag, so gut es geht, zu managen. Wie die meisten anderen, gerate ich dabei natürlich auch mal ins Straucheln und das ist der Anlass für diesen Blog! Von einer Mittzwanzigerin für Mittzwanziger*innen, die eigentlich mitten im Leben stehen – aber doch irgendwie nicht so ganz.

Der Schluss


Und damit komme ich auch zu meinem letzten Punkt, meinem Namen: „gegenlichtblick“. Die Geschichte ist kürzer, als man denkt. Ich habe von meiner Mama mal ein Büchlein mit kleinen Weisheiten geschenkt bekommen, in einer Zeit, in der es mir nicht gut ging. Das erste Wort des Buches lautete Gegenlicht – und dreimal dürft ihr raten, was das letzte Wort war… Lichtblick. Daraus machte ich das Wortspiel „gegenlichtblick“. Für mich verkörpert es mein Motto: „In the right light, at the right time, everything is extraordinary!“

 

Wenn jetzt noch Fragen offen sind, dann schreibt mir doch einfach eine E-Mail an gegenlichtblick[at]gmail[dot]com ♥

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